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Pressemitteilung

Sicherheit geht uns alle an - Gemeinde hat kein Geld für die Sicherheit

Auf der Hauptausschusssitzung v. 16.3.2005 wurde über die Verbesserung der allgemeinen Sicherheit im Bürgerpark und öffentlichen Gebäuden ( Bürgerhaus/Schule/Kindergarten) diskutiert.

Die Verwaltung wurde beauftragt die Kosten für das Ausleuchten des Bürgerhauses, sowie für Überwachungsanlagen, Alarmanlagen zu ermitteln. Kostenschätzung ca. 14 000 Euro für die Videoüberwachung und eine zusätzliche Beleuchtung im Park rd. 43 000 Euro und Folgekosten von 1.200 Euro.

Auf Nachfrage eines Bürgers vom 13.12.2005 wurde von der Gemeinde erklärt: Auf Grund fehlender Finanzmittel werden die Sicherheitsmaßnahmen zurückgestellt. Die aktuelle Verschuldung der Gemeinde beträgt 10,2 Mio. Euro.

Genau ein Jahr, nachdem unsere Dorfbücherei durch Brandstiftung, komplett zerstört wurde, sind Unbekannte in die Einrichtung eingebrochen und haben einen Computer und zwei Flachbildschirme gestohlen. Gerade spektakulären Ereignisse wie die Brandstiftung in der Gemeindebücherei und das Fassen der "Autoknackerbande" haben gezeigt, dass die Verbrechensvorbeugung nicht zu leicht genommen werden sollte. Solche Meldungen lösen Angst aus. Diese Ängste sind häufig nur subjektiv begründet. Entscheidend ist, ob sich die Bürger in ihrem Wohnbereich auch sicher fühlen, d.h. keine Angstgefühle vorherrschen, zum Beispiel bestimmte Örtlichkeiten im Wohngebiet aufzusuchen. Ein wirksamer Schutz vor Straftaten ist allerdings nicht nur alleine Sache der Polizei, sondern geht alle Bürgerinnen und Bürger des Landes an. Dabei ist insbesondere die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Bevölkerung das wirksamste Mittel zur Verhütung dieser Delikte. Wenn Sie aktiv an diesem Vorhaben teilnehmen, schützen Sie sich selbst und helfen auch anderen. Erfahrene und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landespolizei können Ihnen Tipps geben, wie Sie sich vor Straftaten schützen können.

Die Bildung eines kriminalpräventiven Rats ist zweimal an der Sorglosigkeit der "Ellerauer Bürger" gescheitert. Dabei übernimmt der Rat keine Polizeiarbeit sondern Aufklärung zu bestimmten Schwerpunktthemen. So eine Einrichtung ist sinnvoll.

Kriminalität:

Die Zahl der Straftaten in Ellerau hat 2004 wieder leicht zugenommen von 309 auf 311 gegenüber 2003. Erschreckend ist die Zunahme der Rohheitsdelikte verschiedener Art (Raub, Körperverletzungsdelikte) von 35 auf 40. Die meisten Straftaten, nämlich 197 (Vorjahr 182) gab es im Bereich Diebstahl. Erfreulich der Rückgang bei den sonstigen Straftaten (Sachbeschädigungen) von 94 auf 72 Taten. ( Quelle: Polizei Bad Segeberg Pressestelle )

Wir meinen, Ellerau kann zwar mit der Kriminalstatistik nicht als Zentrum der Kriminalität bezeichnet werden. Die heile Welt, wie sie sich manche Mitbürger vielleicht vorstellen,

existiert so nicht. 

Peter Groth