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B ürger F orum verteidigt "Zwangsfusion"

ELLERAU

Gegen den Bürgerentscheid in Ellerau, der eine Zusammenlegung Elleraus mit der Verwaltung einer der Nachbargemeinden verhindert soll, wendet sich Peter Groth. Der Vorsitzende des Bürger-Forum Ellerau sagt: "Der auf der Gemeindevertretersitzung beschlossene Bürgerentscheid ist nicht rechtens." Das habe ihm das Innenministerium des Landes bestätigt.

"Wir meinen, hier werden die Bürger durch die Gemeinde veralbert", schimpft Groth und stellt noch einmal fest, dass der Entwurf eines Ersten Verwaltungsstrukturreformgesetzes nach Abschluss der Anhörung im Kern unverändert an den Landtag gehen werde. Verwaltungen mit weniger als 8000 Einwohnern müssen fusionieren, um die gesetzliche Mindestgröße zu erreichen.

"Eine freiwillige Initiative zur Verwaltungsgemeinschaft mit einem anderen Partner ist der richtige Weg", stellt Groth für das BürgerForum Ellerau fest. Außerdem würde sich nicht viel ändern, da nur ein Teil der Verwaltung einem anderen Amt zugeordnet werden würde. "Die täglichen Belange werden weiterhin durch ein Bürgerbüro erledigt", sagt Groth.

"Die Bürger sind mobiler geworden. Die kleinteilige kommunale Verwaltungsstruktur ist zwar idyllisch, aber für die Bewältigung neuer Aufgaben reicht sie nicht aus", so Groth. Außerdem würden in den nächsten zehn bis 20 Jahren immer weniger Menschen auf dem Land leben. Das führe zu ökonomischen, infrastrukturellen und sozialen Veränderungen. Nur leistungsfähige Kommunen mit hoher Verwaltungs- und Finanzkraft könnten diese Aufgaben bewältigen.

lin erschienen am 15. Dezember 2005 Norderstedter Zeitung