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Gemeinde hat kein Geld für Sicherheit

ELLERAU : Zusätzliche Bürgerpark Beleuchtung zurückgestellt

Gemeindevertreter Peter Groth fordert Bürger angesichts von Kriminalität zur Wachsamkeit auf.

„ Die heile Welt, wie sie sich manche Mitbürger vorstellen, existiert so nicht in unserer Gemeinde“, sagt Peter Groth vom BürgerForum Ellerau. Er erinnert an die Brandstiftung in der Bücherei vor einem Jahr und daran, dass zwölf Monate später abermals in das inzwischen sanierte Gebäude eingebrochen wurde, um Computer zu stehlen.

Die Zahl der Straftaten hätte in Ellerau gemäß Auskunft der Polizei Bad Segeberg 2004 leicht zugenommen, erklärt der Gemeindevertreter. Erschreckend sei, dass sich Rohheitsdelikte wie Raub und Körperverletzung häuften. Wurden 2003 noch 35 dieser Straftaten registriert, waren es 2004 schon 40. Groth bedauert in diesem Zusammenhang, dass die Bildung eines Kriminalpräventiven Rats zweimal an der „Sorglosigkeit der Ellerauer Bürger“ gescheitert sei.

Vorläufig gescheitert sei auch das Vorhaben, den Bürgerpark mit Hilfe von zusätzlichen Lampen und oder einer Videoüberwachung sicherer zu machen. Groth: „Auf Grund fehlender Finanzmittel wurden diese Maßnahmen zurückgestellt. Die aktuelle Verschuldung der Gemeinde beträgt 10,2 Millionen Euro.“ Im Hauptausschuss war eine Kostenrechnung vorgelegt worden, wonach die zusätzliche Beleuchtung des Bürgerparks 43 000 Euro und eine Videoüberwachung 14 000 Euro gekostet hätte.

Groth betont, er wolle keine Ängste schüren, sondern die Bevölkerung zur Wachsamkeit auffordern: „Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bevölkerung ist das wirksamste Mittel zur Verhütung von Delikten.“

(bib) 20.12.2005 Quickborner Tageblatt