BürgerForum Ellerau

Juni 2007

Tempo 30

Die Fragebogen-Aktion zu Tempo 30 auf den gemeindlichen Gemeindestraßen in Ellerau wurde am 20.Juni 2007 abgeschlossen. Zu diesem Thema sind 4644 Fragbögen an die Bürger verschickt worden.  1614 gingen ausgefüllt an die Verwaltung zurück. Somit haben sich 34,75 % an der Umfrage beteiligt. Nach der Auswertung wird sich der zuständige  Bau- und Planungsausschuss  nach der Sommerpause  am 6.9.2007beraten und entscheiden.

Das BürgerForum Ellerau stellte am 15.3.2007  folgenden Antrag dazu:

Bei der Durchführung der Umfrage ist die Auswertung getrennt nach den einzelnen gemeindlichen Straßen vorzunehmen. Das Votum der abgegebenen Stimmen ist entscheidend.


30.01.2007

In der Bauausschusssitzung v. 23.1.2007 wurde im Rahmen der Einwohnerfragestunde intensiv über da Thema "Tempo 30" diskutiert.

Seit Jahrzehnten fordern die Einwohner immer wieder eine Tempobeschränkung.

Ja zu Tempo 30 auf gemeindlichen Wohnstraßen

Das BürgerForum Ellerau unterstützt den Antrag der AE-Fraktion zur Gemeindevertretersitzung am 1.2.2007 auf eine Tempobeschränkung auf 30 km/h auf den gemeindlichen Wohnstraßen in Ellerau, wenn die Mehrheit der Ellerauer Bevölkerung dies durch eine Bürgerbefragung befürwortet.

Im Zuge der stark anwachsenden Motorisierung hat der Straßenraum in den vergangenen Jahrzehnten durch den fahrenden und stehenden Autoverkehr seine ursprüngliche Funktion als Lebens- und Wirtschaftsraum verloren. Die Wohnqualität ist gesunken und die Verkehrssicherheit auf der als Aufenthaltsraum oder Spielplatz genutzten Straße verschlechtert. Es besteht nach vielen Diskussionen Handlungsbedarf, die Lebensqualität zu verbessern. Zonen mit Tempobeschränkung sind sehr wirkungsvoll.

Die Vorteile sind eindeutig. Die Unfallzahlen sinken nach einschlägigen Untersuchungen. Aber auch weniger Lärm- und Luftbelastung sowie weniger Energieverbrauch und Verkehrshektik sprechen für Tempo 30 innerorts und kommt besonders den Schwachen im Straßenverkehr entgegen: den Kindern, Alten, Radfahrern und Fußgängern.

Andererseits beginnt die Verkehrsberuhigung zuerst in den Köpfen aller Verkehrsteilnehmer. Es geht um das Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme. Für viele Verkehrsteilnehmer sind die Regeln einer neuen Verkehrskultur gewöhnungsbedürftig.

PG

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