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12. Oktober 2007 Autobahnanschluss: Alternative für EllerauWährend die Anschlussstelle im Süden kommunalpolitisch in trockenen Tüchern ist, geht die Debatte um eine zweite A-7-Autobahnauffahrt weiter.
Quickborn möchte den Zubringer 20, Ellerau ist dagegen. Foto: pt Planung. /Quickborn/Ellerau. Im Zuge des Ausbaus der Autobahn 7 im Jahr 2008 sollen auch neue Anschlussstellen gebaut werden. Während der Zubringer im Süden (A 22) zwischen Quickborn und Schnelsen kommunalpolitisch in trockenen Tüchern ist, bereitet die geplante Auffahrt im Norden zwischen Quickborn und Henstedt-Ulzburg und somit vor der "Nase" Elleraus vielen Politikern Magenschmerzen. von René Erdbrügger 9. Oktober 2007 Kein Zubringer zur A7 Die Norderstedter Zeitung berichtet am 25.9.2007 über einen Kompromissvorschlag für einen Autobahnanschluss bei Kaden Auszug: Es gibt wieder Hoffnung für Henstedt-Ulzburg. Nachdem bisher die Gemeinden Ellerau und Alveslohe die von der Großgemeinde favorisierte Anschlussstelle 20 zur A 7 bei Kaden abgelehnt haben (wir berichteten), gibt es nun einen neuen Kompromissvorschlag. Dabei soll nicht der Kadener Weg mit seiner als Naturdenkmal geschützten Allee als Autobahnzubringer fungieren, sondern eine neue Straße nördlich des Kadener Weges gebaut werden. Aber damit nicht genug. In Richtung Bundesstraße 4 im Westen wird den neuen Plänen zufolge ebenfalls ein komplett neuer Autobahnzubringer gebaut. Von der anvisierten neuen Anschlussstelle am heutigen Rastplatz Kaden verläuft diese neue Straße durch die Feldmark an den Kadener Abbauten und dem Hof Hellerholz vorbei, kreuzt die L 234 zwischen Alveslohe und Ellerau und erreicht dann südlich von Bilsen die B 4. (but) Unser Standpunkt: Neben dem Lärm aus der Luft wird Autolärm von der A 7 bei Ostwind erzeugt und bei einem neuen Zubringer kommt der Westwind hinzu. Dieses ist den betroffenen Bürgern nicht zuzumuten. Ein Autobahnanschluss bringt für Ellerau keine Vorteile sondern führt zu mehr Fahrzeugverkehr, Lärm und Schmutz und außerdem kommt es zur Trennwirkung der Naherholung und landwirtschaftlichen Nutzung. Außerdem wird die Einwohnerzahl im Land nach 2020 deutlich unter dem Niveau von heute sinken. Somit wird ein zusätzlicher Autobahnanschluss hinfällig. Bei unserer Umfrage "Bürger schreiben ihr Wahlprogramm" wurde deutlich für den verständlichen Wunsch nach etwas mehr Ruhe und Beschaulichkeit in unserer heutigen reizüberfluteten, großen und auch kleinen Welt. Der Bürger will mehr Ruhe und Stetigkeit. Der Bau- und Planungsausschuss wird sich weiter mit dem Thema befassen. Mit der Gemeinde Alveslohe wird sich nochmals über die Thematik mit Teilnahme der Gutachter beraten, um die noch vorhandenen Fragen direkt zu klären.
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