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Doppelt soviel Züge am Abend: Besseres Angebot auf AKN-Strecken Kaltenkirchen – Hamburg-Eidelstedt und Ulzburg-Süd – Norderstedt Die Kunden der AKN erwartet ab Mitte Dezember ein deutlich verbessertes Angebot in den Abendstunden: Nach einem Beschluss der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein verkehren ab dem 14. Dezember auf den Linien Kaltenkirchen – Hamburg-Eidelstedt (Linie A1) und Ulzburg Süd - Norderstedt-Mitte (Linie A2) in den Abendstunden doppelt so viele Züge wie bisher. Wie Schleswig-Holsteins Verkehrs-Staatssekretärin Karin Wiedemann am 21. Oktober in Kiel sagte, sei das Ziel, die Attraktivität der Strecken weiter zu steigern und das Fahrgastpotential im Nordwesten der Metropolregion Hamburg besser zu erschließen. „Um zeitnahe Anschlüsse zur AKN herzustellen wird auch die S-Bahn-Linie S 3 zwischen Altona und Elbgaustraße samstags in beiden Richtungen bis 21 Uhr im 10-Minuten-Takt fahren“, erläuterte Dr. Stephan Hugo Winters, Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg. Durch den neuen 20-Minuten-Takt wird das Verkehrsangebot in den Abendstunden verdoppelt, lange Wartezeiten werden vermieden. Zudem sind die Abfahrtszeiten einprägsamer als beim bisherigen 40-Minuten-Takt. Die Länder erhoffen sich von dieser Angebotsoptimierung mittelfristig eine weitere Steigerung der Fahrgastzahlen, da jetzt auch in den Abendstunden attraktive und verlässliche Reiseverbindungen in die Hamburger Innenstadt geboten werden. Mit der Optimierung des Verkehrsangebotes endet der zeitlich befristete Pilotversuch, in den Randzeiten der Morgen- und Abendstunden einzelne AKN-Züge bis zum Hamburger Hauptbahnhof durchfahren zu lassen. Eine Ausweitung dieser umsteigefreien Verbindungen über die Tagesrandlagen hinaus war ohnehin nicht möglich, da die Trassen durch die deutlich leistungsfähigere S-Bahn bereits voll ausgelastet sind. Zwar konnte die AKN in der mehrjährigen Testphase die Fahrgastzahlen steigern, jedoch blieb der finanzielle Aufwand unverhältnismäßig hoch. Zudem profitierten von den umsteigefreien Verbindungen nur die Fahrgäste, die Ziele zwischen Holstenstraße und Hauptbahnhof hatten, da Personen mit anderen Zielen weiterhin umsteigen mussten; das neue Angebot richtet sich an einen erheblich größeren Kundenkreis, da alle Fahrgäste im Einzugsbereich der Linien A 1, A 2 und S 3 von der höheren Zugdichte Vorteile haben. Gleichzeitig können die Kosten erheblich reduziert werden. Im Einzelnen sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
Verantwortlich für diesen Pressetext: Enno Isermann, Pressestelle der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Stadthausbrücke 8, 20355 Hamburg Stellungnahme der Ellerauer Mitglieder der "Arbeitsgemeinschaft der AKN Linie 1" ->> siehe hier
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