BürgerForum Ellerau

Tempobeschränkung vor Schulen und Kindertagesstätten

Kein Tempo 30 vor der Grundschule  in Ellerau

Seit vielen Jahren versucht die   Gemeinde Ellerau eine Tempobeschränkung vor der Ellerauer Grundschule an der Dorfstr. (Kreisstraße) einzuführen. Auch unsere Schreiben an die Verkehrsaufsicht im Kreis Segeberg wurden 2009 negativ beantwortet. Hier ist ein hohes Gefahrenpotenzial, innerhalb eines Ortes muss Sicherheit und Lebensqualität für alle Vorrang vor Geschwindigkeit und Verkehrsfluss haben.

Derzeit müssen Kommunen ein aufwendiges und bürokratisches Verfahren in Gang setzen, wenn sie Tempo 30 Zonen in diesen Bereich ausweisen wollen. Unser Vorschlag hätte das Prinzip genau umgekehrt. Da nach gilt in der Regel gilt Tempo 30, und Abweichungen davon sind zu beantragen und zu begründen. Durch ein Tempolimit wird die Unfallwahrscheinlichkeit sehr viel geringer. Je langsamer ein PKW oder LKW fährt, desto kürzer ist der Reaktions- und Bremsweg. Gerade unsere jüngeren Verkehrsteilnehmer können nicht so sehr auf den Verkehr achten und das Heranfahren von Fahrzeugen und deren Geschwindigkeit nicht richtig einschätzen. Sie sind so im täglichen Straßenverkehr besonders gefährdet. Es ist davon auszugehen, dass in der Nähe von Schulen, Kindergärten sowie vergleichbaren Einrichtungen eine besondere Gefahrenlage besteht, die eine Anordnung rechtfertigt.  

Deshalb halten wir es für sinnvoll, dass sich die Landesregierung eine entsprechende Änderung für Schleswig-Holstein anordnet. Die Kosten für die Ausweisung sind gering, der Nutzen aber groß.

 Auch der Minister Jost de Jager für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein lehnt unseren Vorschlag ab. (S. Begründung lt. Schreiben).  Der Verkehrsklub (VCD) unterstützt und fordert schon seit Jahren Tempo 30.  Seit dem 1.9.2008 ist in Berlin per Anordnung Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit vor allen Grundschulen.

Wir fordern weiter, dass generell vor Schulen, Kindergärten und vergleichbaren Einrichtungen maximal Tempo 30 gilt

PG
29.4.2010 Quickborner Tageblatt

Lesen Sie hierzu auch die Stellungnahme aus Kiel

Impressum