Kurzsichtige Verkehrspolitik der Landesregierung

Pressemitteilung

Jetzt ist es raus. Der höhengleiche Bahnübergang am Ortseingang von Ellerau soll im Zuge der Elektrifizierung und dem zweigleisigen Ausbau der AKN-Strecke nicht aufgehoben werden. Zu teuer sagt Verkehrsminister Meyer, dafür sei kein Geld vorhanden.

In der Metropolregion Hamburg mit immer neuen Gewerbe- bzw. Baugebieten und stark wachsender Bevölkerungszahl soll der ständige Rückstau vor dem Ortseingang Ellerau auf Jahre festgeschrieben werden.

Im Prinzip haben also die Ellerauer Bürger nur Nachteile von der geplanten Elektrifizierung. Sie müssen den Ausbau und die damit verbundenen Einschränkungen ertragen. Anlieger müssen um einen Teil Ihrer Grundstücke bangen und zu guter Letzt wird wahrscheinlich, entgegen der jetzigen offiziellen Darstellung, nach der Fertigstellung der Arbeiten die Taktfrequenz erhöht und die Bürger stehen noch länger im täglichen Stau.

Gleichzeitig soll in Höhe von Gut Kaden eine zusätzliche Autobahnabfahrt, wenn nötig auch temporär, für Olympia 2024 gebaut werden. Das sagt zumindest der zuständige Staatssekretär. Dafür ist anscheinend Geld da!

Für nachhaltige und umweltverträgliche Olympische Spiele macht es doch keinen Sinn den zusätzlichen Autoverkehr bis Gut Kaden durchzuleiten. Mit einem Buspendelverkehr vom AKN-Bahnhof Henstedt-Ulzburg zum Golfplatz Gut Kaden während der Spiele wäre weit aus sinnvoller.

Das BürgerForum Ellerau fordert auch im Namen der vielen Stau geplagten Verkehrsteilnehmer die verantwortlichen Politiker in Kiel und Hamburg auf, eine vernünftige und zukunftsträchtige Verkehrspolitik zum Wohle der Bürger zu betreiben. Das jetzt geplante Stückwerk ist ein Armutszeugnis welches an Schilda und die legendären Schildbürger erinnert.

H-PG